Die Pumpe von Clive Staples Lewis

„Zuerst müsst ihr euch von dieser widerlichen Vorstellung befreien, die einem offenkundigen Minderwertigkeitskomplex und einer weltlichen Denkweise entspringt, dass Prunk unter den entsprechenden Umständen etwas mit Eitelkeit oder Wichtigtuerei zu tun habe. Ein Zelebrant, der feierlich zum Altar schreitet, eine Prinzessin, die von ihrem König in einem edlen und anmutigen Menuett geführt wird, ein hoher Offizier, der die geehrten Truppen bei einer Parade inspiziert, ein livrierter Butler, der ein üppiges Gericht zu einem Weihnachtsbankett bringt – sie alle tragen außergewöhnliche Kleidung und bewegen sich mit kalkulierter und tadelloser Würde. Das bedeutet keineswegs, dass ihre Gesten eitel sind, sondern vielmehr gehorsam; ihre Gesten gehorchen einem Gebot, das jeder Feierlichkeit zugrunde liegt. Die moderne Angewohnheit, Zeremonien ohne jegliche Etikette zu vollziehen, ist kein Zeichen von Demut; vielmehr beweist sie die Unfähigkeit des Zelebranten, sich im Dienst zu verlieren, und seine Neigung, die Freude zu verderben, die dem Ritual innewohnt, Schönheit in den Mittelpunkt der Welt zu stellen und sie sich zugänglich zu machen.“

Kostenlose Übersetzung durch den Blogautor.


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